Granola ohne Zucker – knusprig gebacken mit Apfelmus und Kernen
Gekauftes Granola ist oft mehr Keks als Müsli. Selbst gemacht bestimmst du, was hineinkommt: Apfelmus statt Sirup, viele Kerne und gerade so viel Öl, dass alles knusprig wird. Eine Portion ist als Topping für Joghurt oder Quark gedacht.
- Zeit
- 40 Min. + 30 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 194 kcal
- Eiweiß
- 7 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
194 kcal
| Eiweiß | 6,9 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 15 g |
| davon Zucker | 1,8 g |
| Fett | 11 g |
| Ballaststoffe | 4,5 g |
| Salz | 0,0 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Haferflocken, Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kokosraspel, Zimt und Salz in einer großen Schüssel mischen.
Apfelmus und Öl verrühren, über die trockenen Zutaten gießen und mit den Händen oder einem Löffel gründlich vermengen, bis alles leicht feucht glänzt und keine trockenen Flocken mehr zu sehen sind.
Die Masse dünn auf dem Blech verteilen und mit dem Löffelrücken leicht andrücken – so entstehen später Klümpchen.
Etwa 15 Minuten backen, dann das Granola in groben Stücken wenden und weitere 10 bis 15 Minuten backen, bis es goldbraun ist und nach gerösteten Nüssen duftet. Die Ränder werden zuerst dunkel, also gegen Ende im Blick behalten.
Auf dem Blech mindestens 30 Minuten vollständig abkühlen lassen. Erst dabei wird es richtig knusprig. Dann in grobe Stücke brechen und in ein Schraubglas füllen.
Warum das Rezept satt macht
Granola ist kein Leichtgewicht, und das muss es auch nicht sein. Entscheidend ist die Menge: Eine Portion aus diesem Rezept ist eine Handvoll, die über Joghurt, Skyr oder Quark gestreut wird. Zusammen mit dem Eiweiß aus der Milchschüssel und etwas Obst wird daraus ein Frühstück, das lange vorhält.
Haferflocken und Kerne bringen Ballaststoffe und Biss. Weil du kauen musst, isst du langsamer. Das Apfelmus ersetzt den Sirup, bindet die Flocken zu kleinen Klümpchen und gibt eine milde Süße, die der Zimt noch verstärkt.
Tipps
- Dünn verteilen. Liegt das Granola zu dick auf dem Blech, wird es in der Mitte nicht knusprig, sondern zäh.
- Erst abkühlen, dann probieren. Warm fühlt sich Granola immer weich an. Wer es dann länger backt, bekommt verbrannte Ränder.
- Klümpchen gewünscht? Nach dem Wenden nicht mehr rühren und beim Abkühlen in Ruhe lassen. Dann bleiben größere Stücke.
- Abwiegen hilft. Eine Portion entspricht etwa einer kleinen Handvoll. Wer einmal nachwiegt, hat schnell ein Gefühl dafür.
Varianten
- Nussig: Haselnüsse oder Walnüsse statt Mandeln – Walnüsse erst nach dem Wenden dazugeben, sie werden schnell bitter.
- Schoko: Einen Esslöffel Backkakao mit den trockenen Zutaten mischen.
- Glutenfrei: Nur mit Haferflocken, die ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet sind. Normale Haferflocken können Spuren von Weizen enthalten.
Vorbereiten und aufbewahren
In einem gut schließenden Glas bleibt das Granola zwei bis drei Wochen knusprig. Wichtig ist nur, dass es vor dem Abfüllen ganz ausgekühlt ist, sonst zieht es Feuchtigkeit. Wird es doch einmal weich, fünf Minuten bei niedriger Temperatur im Ofen auffrischen.
Häufige Fragen
Ist das Granola wirklich ganz ohne Zucker?
Es kommt kein Zucker, Sirup oder Honig dazu. Das Apfelmus und die Kokosraspel bringen aber ihren eigenen Fruchtzucker mit – deshalb schmeckt es leicht süß.
Wozu passt Granola am besten?
Zu Naturjoghurt, Skyr oder Quark mit frischem Obst, etwa in der Joghurt-Bowl mit Granatapfel.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Frühstück


