Radisalat – bayerischer Rettichsalat mit Schnittlauch
Der Radi ist in Bayern ein Muss zur Brotzeit, im Biergarten wie zum Oktoberfest. Als Salat wird der weiße Rettich hauchdünn gehobelt, gesalzen und mit Essig, wenig Öl und viel Schnittlauch angemacht. Das Ergebnis ist frisch, scharf und angenehm knackig.
- Zeit
- 15 Min. + 15 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 91 kcal
- Eiweiß
- 2 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
91 kcal
| Eiweiß | 2,3 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 6,2 g |
| davon Zucker | 4,4 g |
| Fett | 5,3 g |
| Ballaststoffe | 2,8 g |
| Salz | 0,1 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Rettich schälen und mit einem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben hobeln. Die Radieschen putzen und in dünne Scheiben schneiden.
Rettich und Radieschen in einer Schüssel mit einem knappen Teelöffel Salz mischen und 10 bis 15 Minuten stehen lassen, bis sich am Boden Flüssigkeit sammelt – der Radi „weint“.
Die Flüssigkeit abgießen. Essig und Rapsöl darübergeben, mit Pfeffer würzen und gut mischen.
Den Schnittlauch unterheben, noch einmal abschmecken und gleich servieren.
Warum das Rezept satt macht
Rettich besteht zum größten Teil aus Wasser, ist knackig und kräftig im Geschmack – eine ganze Schale bringt viel Volumen bei wenig Energie. Die Schärfe sorgt außerdem dafür, dass man ihn nicht nebenbei wegisst. Als Beilage zu einer Brotzeit macht er den Teller voll und frisch. Für das Sattwerden sorgt dann der Teil mit Eiweiß daneben, etwa ein Obatzda light oder ein paar Scheiben Käse.
Tipps
- Hauchdünn hobeln: Dünne Scheiben werden durch das Salz weich und biegsam, dicke bleiben hart und scharf. Den Gemüsehobel immer mit dem Restehalter benutzen.
- Salzen und abgießen: Das Salz zieht Wasser und mildert die Schärfe. Danach lieber vorsichtig nachsalzen.
- Frisch essen: Radisalat schmeckt am besten, wenn er gerade angemacht ist. Nach ein paar Stunden wird er weich und verliert seinen Biss.
- Den richtigen Rettich wählen: Er sollte fest und schwer sein, die Schale glatt. Weiche, biegsame Rettiche sind schon älter und oft holzig oder pelzig.
Varianten
- Cremig: Zwei bis drei Esslöffel Joghurt oder saure Sahne unterrühren – dann ist er nicht mehr vegan, aber milder.
- Mit Gurke: Die Hälfte des Rettichs durch dünn gehobelte Gurke ersetzen, das macht ihn weniger scharf.
- Mit Kürbiskernöl: Ein Teelöffel davon statt eines Teils des Rapsöls gibt eine nussige Note.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Radi und Radieschen?
„Radi“ ist das bayerische Wort für den großen weißen Rettich. Radieschen sind kleine, meist rote Verwandte mit milderer Schärfe. Im Salat ergänzen sie sich gut.
Wie mache ich den Radisalat weniger scharf?
Länger salzen lassen und die Flüssigkeit gründlich abgießen. Auch Rettiche aus dem Frühjahr und Sommer sind oft milder als späte Herbstrettiche.
Vorbereiten und aufbewahren
Den geschälten Rettich kannst du in Frischhaltefolie ein paar Tage im Gemüsefach lagern. Gehobelt und angemacht hält der Salat nur wenige Stunden, deshalb erst kurz vor dem Essen zubereiten.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


